„What’s up anyroad?”
Es ist Samstag Abend und
wir befinden uns auf der „Road“. Einen Namen gibt es für die
Straße nicht mehr, sie ist vielmehr zum Ausdruck eines
kollektiven sozialen Empfindens geworden. In Episoden treffen wir die
Bewohner, die an diesem einen Abend in der Woche nach dem Unterschied
zum tristen Alltag suchen: Sex und Alkohol, aber gerade auch ein
bisschen Menschlichkeit sind die Helfer auf dem Weg zu einem kleinen
Stück Glück.
Jim Cartwright zeichnet in seinem ersten Drama ein überaus
realistisches Bild einer sozial schwachen Gegend der englischen
Midlands. Doch seine zuweilen sehr poetische Sprache und die Tatsache,
dass er immer wieder kleine Hoffnungsschimmer aufzeigt, machen Road bei
aller Härte auch anrührend und sehenswert.
Mit Jim Cartwright spielen die University Players nach Patrick Marber
abermals einen Dramatiker der Gegenwart aus der Generation der Jungen
Wilden der Londoner Theaterszene.
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