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    <title>Liste LINKS</title>
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    <updated>2005-08-05T19:18:00+02:00</updated>
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        <name>Liste LINKS</name>
        <email>links@uni-hamburg.de</email>
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        <title>LINKS-Flugblatt 17-11-09: Zuviel des Schlechten</title>
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        <id>tag:links@uni-hamburg.de,2009-11-17:LINKS-Flugi</id>
        <updated>2009-11-17T23:28:00+01:00</updated>
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                <h1>Zuviel des Schlechten<br />
                    <small>oder</small><br />
                    Der begrüßenswerte Drang zum Wechsel</h1>
                <blockquote>
<p>„Doch bei aller Sympathie, mit der die Studenten rechnen können, und ungeachtet des Reflexes, dass der Ruf nach besserer Bildung immer richtig ist, lohnt es sich, die Ziele der Protestler zu hinterfragen. Dabei wird deutlich: Viele ihrer Forderungen sind Quatsch. Etwa wenn die Studenten gegen eine vermeintliche Ökonomisierung der Universitäten und undemokratische Strukturen an den Hochschulen zu Felde ziehen.“</p>
<p><cite>„Studentenproteste/Zu früh für den Aufstand“, „Financial Times Deutschland“ („FTD“), Leitkommentar vom 17.11.'09, S. 25.</cite></p>
<p>&#xa0;</p>
<p>„Über die Gewalt<br />
Der reißende Strom wird gewalttätig genannt<br />
Aber das Flußbett, das ihn einengt<br />
Nennt keiner gewalttätig.<br />
Der Sturm, der die Birken biegt<br />
Gilt für gewalttätig<br />
Aber wie ist es mit dem Sturm<br />
Der die Rücken der Straßenarbeiter biegt?“</p>
<p><cite>Bertolt Brecht, „Me-ti/Buch der Wendungen“, entstanden in den 1930er Jahren des Exils.</cite></p>
                </blockquote>
<p>Die Sattsamkeit von Kommentatoren ist bisweilen erstaunlich und weit entfernt von der Realität.</p>
<p>Strukturelle Gewalt: Die Unterfinanzierung der Hochschulen, die zu verdichteter Mehrarbeit zwingt und die Einwerbung von Industriemitteln nahelegt; Studiengebühren, die soziale Barrieren setzen und das Kaufverhältnis konstituieren sollen; die Entfernung von Mitbestimmungsgremien, die Aufwertung von Präsidium und Dekanaten, das Aufsetzen eines hoheitlichen Hochschulrates â also eine Kommandokultur wie in wirtschaftlichen Betrieben; das bulimische (heftiges Essen und Erbrechen) „Lernen“ im Ba-/Ma-System; die Höhergewichtung der Forschung gegenüber der Lehre; die Besserstellung der Natur- zu Ungunsten der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften; schließlich eine akademische Alltagskultur, in der die Ellenbogen das bedacht freundliche Wort ersetzen sollen â das alles zusammen oder nur im einzelnen als (häßliche) Ökonomisierung und undemokratisch zu bezeichnen respektive zu kritisieren, ist alles andere als „Quatsch“.</p>
<p>Die Proteste der Studierenden richten sich gegen Studiengebühren, die schnürenden Ba-/Ma-Studiengänge, die mangelhaften Mitbestimmungsmöglichkeiten, die dürftige Finanzierung der Hochschulen, die zunehmende Ausbildungsorientierung der (vermeintlich) wissenschaftlichen Ausbildung, das alltägliche Konkurrenzverhalten im Studium und gegen den ökonomischen Verwertungszweck von Forschung, Lehre und Studium.</p>
<p>Die positive Orientierung besteht dagegen in der Solidarität.</p>
<p>Für eine bedarfsgerechte öffentliche Hochschul- und Studienfinanzierung; die Ausweitung akademischer Mitbestimmung; kooperatives und interdisziplinäres Lernen; die Einheit von Forschung, Lehre, Studium und demokratischer Teilhabe; für die gesellschaftlich verantwortliche Relevanz der Wissenschaften und eine kooperative Kultur der Lernprozesse bzw. die Entwicklung mündiger Menschen.</p>
<p>Auch das ist alles kein „Quatsch“, sondern notwendig für die positive Entfaltung der Wissenschaften und ihrer Subjekte sowie die Kultivierung der Gesellschaft.</p>
<p>Insofern ist es nie zu früh für den „Aufstand“.</p>
            </div>
        </content>
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        <title>LINKS-Flugblatt 09-11-09: Was sind „angemessene Luftschläge“?</title>
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        <id>tag:links@uni-hamburg.de,2009-11-12:LINKS-Flugi</id>
        <updated>2009-11-12T21:08:00+01:00</updated>
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                <h4>Was sind „angemessene Luftschläge“?<br />
                    <small>Einige Überlegungen zum Krieg als prinzipiell unangemessene Handlung</small></h4>
                <blockquote>
<p>„Selbst wenn es keine Verfahrensfehler gegeben hätte, hätte es zu dem Luftschlag kommen müssen.“</p>
<p><cite>„Verteidigungsminister“ Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg (CSU) am 6.11.'09 zu den Bombardements aus der Luft auf einen entführten Tanklastwagen in Afghanistan, bei dem schätzungsweise 140 Menschen ums Leben gekommen sind.</cite></p>
<p>&#xa0;</p>
<p>„Sollte Deutschland sich jetzt schleunigst zurückziehen?<br />
Ja. Im Gegensatz zu einem ehemaligen deutschen Verteidigungsminister bin ich nicht der Ansicht, dass Deutschland
am Hindukusch verteidigt wird. (...)<br />
Wenn die NATO Afghanistan aufgibt, wird sich dann Al Qaida des Landes wieder bemächtigen?<br />
Hier haben wir es auch mit permanenter Desinformation zu tun. Al Qaida ist keine afghanische, sondern eine saudische Organisation. ›Nine Eleven‹ war nicht das Werk afghanischer Freischärler, sondern saudi-arabischer Studenten. Fliegen lernten die Selbstmordattentäter in Florida, Flugpläne studierten sie in Hamburg.“</p>
<p><cite>Peter Scholl-Latour im Gespräch mit dem „Neuen Deutschland“ („ND“), 30.10.'09, S. 3.</cite></p>
                </blockquote>
<p>Heavy Metal: Der frisch gebackene „Verteidigungsminister“ spricht so, wie er als Übergangskraft im Wirtschaftsministerium schon gedacht und gehandelt hat: marktliberal und kriegerisch.</p>
<p>Auch wenn der Freiherr jedes zivile Opfer von Herzen bedauere, so nützt das – weder moralisch, noch realpolitisch – rein gar nichts, da er ja die Luftschläge ohne Wenn und Aber befürwortet. Weiter so?</p>
<p>Seit über acht Jahren führt die US-Administration mit eben auch der unverbrüchlichen Beteiligung bundesdeutscher Truppen Krieg gegen Afghanistan.</p>
<p>Die menschlichen Lebensbedingungen sind dort durch den Krieg erheblich verschlechtert worden. Das Land kann sich nicht einmal selbst mit Lebensmitteln versorgen. Die Kriegshandlungen werden ungebrochen fortgesetzt, die Zahl der Opfer steigt stetig. An der Spitze des Landes (eigentlich nur in Kabul) steht ein notorisch korrupter Präsident, der sich nur durch Wahlbetrug und die Stützung der Besatzer halten kann.</p>
<p>Eine demokratische, zivile und vernünftige Perspektive ist das nicht.</p>
<p>Deshalb wird auch in den USA über eine neue Strategie in Afghanistan mit relativer Ernüchterung über die Auswirkungen des Krieges debattiert.</p>
<p>Der britische Premierminister Gordon Brown, der unter dem Druck von zwei Dritteln Kriegsablehnung durch die Bevölkerung in Großbritannien steht, machte die Fortführung des Militäreinsatzes von Erfolgen auf fünf Gebieten abhängig: „Sicherheit, Regierungsführung, innere Versöhnung des Landes, Wirtschaftsaufbau und Zusammenarbeit mit den Nachbarländern“.</p>
<p>Diese Bedingungen lassen sich allerdings nur durch die Beendigung des Krieges, den Abzug der Truppen, die Beseitigung der Kriegsschäden und eine souveräne Entwicklung Afghanistans selbst verwirklichen.</p>
<p>Insofern sind alle Luftschläge und alle Opfer des Krieges rundum unangemessen.</p>
<p>In der Bundesrepublik ist die Kriegsablehnung ähnlich hoch wie in Großbritannien.</p>
<p>Das sei der Bundesregierung ins Stammbuch geschrieben.</p>
<p>In diesem Sinne: Truppen raus aus Afghanistan!</p>
            </div>
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        <title>Mahnwache zum 71. Jahrestag der Reichspogromnacht</title>
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        <updated>2009-11-09T01:47:00+01:00</updated>
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                    <h1>Erinnerung und Mahnung!<br />
                        Mahnwache zum 71. Jahrestag der Reichspogromnacht</h1>
                    <p>Montag, 9. November 2009, 15:30 bis ca. 17:00 Uhr<br />
                    auf dem Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof):</p>
                    <p><small><em>Veranstalter:</em> Vereinigung der Verfolgten des Naziregmines – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Hamburg, Jüdische Gemeinde Hamburg, Universität Hamburg.</small></p>
                    <p><small><em>Unterstützer:</em> Auschwitz-Komitee in der BRD e.V., Bürgerinitiative Grindelhof, JONS e.V., „Mechadasch“ Hamburg, Pax Christi, Schule Altrahlstedt, ver.di Landesbezirk Hamburg.</small></p>
                    <p><small><em>Es sprechen</em> u.a. <strong>Esther Bauer</strong>, Zeitzeugin, <strong>Ruben Herzberg</strong>, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Hamburg, <strong>Agnes Schreieder</strong>, stellvertr. Landesbezirksleiterin der Gewerkschaft ver.di Hamburg, <strong>Dr. Michael Ackermann</strong>, Seminarleiter Landesinstitut für Lehrerfortbildung und als Vertreter der Universität Hamburg, <strong>Prof. Dr. Frank Golczewski</strong>.</small></p>
                    <p><small><em>Moderation:</em> <strong>Cornelia Kerth</strong>, Landessprecherin der VVN-BdA, HH.</small></p>
                    <p><small><em>Abschluß:</em> <strong>Kantor Arieh Gelber</strong>: „El Male Rachamin“, jüdisches Gedenkgebet.</small></p>
                    <p class="kontakt"><small>Kontakt: <a href="mailto:AuschwitzKomitee@t-online.de">AuschwitzKomitee@t-online.de</a></small></p>
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