Bücher

„Wenn der Mensch
von den Umständen
gebildet wird, so muß
man die Umstände
menschlich bilden.“

Karl Marx/Friedrich Engels,
„Die heilige Familie“
1844/45, MEW 2, S.138.

Offen gesagt
oder
Wie Wir wahrhaft wirken

„Wir Menschen können das: Nein sagen zum schnellen Fix. Ethik kann über Belohnungssucht siegen. Und hat das gerade in den letzten Jahrzehnten wieder und wieder getan.“

Christian Stöcker, „Die Ratte in uns“, „SPIEGELONLINE“, 20.11.'16.

 

„Freilich, die geistigen Interessen müssen immer mit den materiellen Interessen eine Allianz schließen, um zu siegen.“

Heinrich Heine, „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“, Erstes Buch, 1834.

Wenn der Mainstream falsch fließt, ist es falsch, in seine Richtung zu schwimmen bzw. sich treiben zu lassen. Was aber ist der Mainstream?

Die größte Auflage? Das höchste Amt? Das lauteste Geschrei? Die ungebremste Emotionalität?

Jedenfalls entwickeln sich hinter den Gesichtern des Alltags neue Mentalitäten: Für Frieden, soziale Gerechtigkeit, Solidarität mit den Flüchtlingen, für die Studienreform, gegen das Tina-Prinzip („There is no alternative“) und für die Gestaltbarkeit menschenwürdiger gesellschaftlicher Lebensbedingungen sowie eine andere Kultur im Alltag.

Es lohnt sich, mehr darüber zu reden. Daraus ergeben sich neue Einsichten bzw. erweiterte Möglichkeiten der Veränderung. Tatsächlich.

Der Mensch ist vielfältig und will sich – sozial, politisch und kulturell – verwirklichen.

Das gilt in Hochschule und Gesellschaft. Das sei gesagt und getan.

So kooperieren wir mit anderen fortschrittlichen Gruppierungen in den Gremien der studentischen Interessenvertretung, in der Akademischen Selbstverwaltung und in außerparlamentarischen Bewegungen: in Fachschaftsräten, in der Fachschaftsrätekonferenz, im Studierendenparlament, im Akademischen Senat, in Fakultätsräten, in der Friedensbewegung, in Bündnissen gegen Neofaschismus, in Aktivitäten gegen Sozialabbau. Wir sind bundesweit als Gründungsmitglied im Hochschulgruppen- verband Die Linke.SDS organisiert.

Dieses Engagement ist uns alltägliche und sehr menschliche Angelegenheit. Allseitige Emanzipation als erstes Bedürfnis. Dem sollte sich auf Dauer niemand entziehen.

„Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?“

Bertolt Brecht, „Lob der Dialektik“, 1934.

Jakobinersperling