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„Wenn der Mensch
von den Umständen
gebildet wird, so muß
man die Umstände
menschlich bilden.“

Karl Marx/Friedrich Engels,
„Die heilige Familie“
1844/45, MEW 2, S.138.

Frieden, Arbeit, Brot –
Veränderung tut not!

„Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat in Berlin den ›DGB-Index Gute Arbeit 2018‹ vorgestellt. Daraus geht hervor, dass sich 52 Prozent der deutschen Beschäftigten bei der Arbeit oft gehetzt fühlen und großem Zeitdruck ausgesetzt sind. Fast jede und jeder Dritte sieht sich häufig verschiedenen Anforderungen ausgesetzt, die schwer vereinbar sind. (...) Neben zeitlichem Stress am Arbeitsplatz gehören Konflikte mit Kunden, Patienten oder Klienten sowie Angst vor mangelnder Altersvorsorge zu den größten Belastungen.“

„DGB-Index“, „SPIEGELONLINE“, 22.11.’18.

 

„Wer die Krisis nicht fühlt, nicht mit dem eigenen Wesen daran teilhat, der lebt nicht. Wer sie zwar fühlt, aber sich rein konservativ dagegen verstockt und sich vergrämt ans Alte klammert, schließt sich gleichfalls vom Leben aus. Der Wahrheit ins Gesicht sehen zu können, dieser Mut ist die erste Bedingnis des Lebens; denn Wahrheit und Leben sind zu sehr ein und dasselbe, als daß ein Leben außerhalb der Wahrheit und gegen die Wahrheit überhaupt denkbar wäre.“

Thomas Mann, „Ansprache an die Jugend“, 1931.

Die Arbeitsbedingungen bzw. ihre Bewertung spiegeln den Zustand der Gesellschaft. Sinn, Bezahlung und Mitbestimmung liegen im Argen.

Wandlungen, die gemeinsam unternommen werden, sind erforderlich und treten hervor. Besserungen sind so in Aussicht.

Der Mensch ist gesellschaftlich und will sich – sozial, politisch, kulturell – verwirklichen.

Das gilt in Hochschule und Gesellschaft – gesagt und getan.

So kooperieren wir mit anderen fortschrittlichen Gruppierungen in den Gremien der studentischen Interessenvertretung, in der Akademischen Selbstverwaltung und in außerparlamentarischen Bewegungen: in Fachschaftsräten, in der Fachschaftsrätekonferenz, im Studierendenparlament, im Akademischen Senat, in Fakultätsräten, in der Friedensbewegung, in Bündnissen gegen Neofaschismus, in Aktivitäten gegen Sozialabbau. Wir sind bundesweit als Gründungsmitglied im Hochschulgruppenverband Die Linke.SDS organisiert.

Dieses Engagement ist uns alltägliche und stets menschliche Angelegenheit. Allseitige Emanzipation als erstes Bedürfnis. Dem sollte sich auf Dauer niemand entziehen.

„Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?“

Bertolt Brecht, „Lob der Dialektik“, 1934.

Jakobinersperling